Beschreibung
Dominica (ausgesprochen
"Dom-in-eek-a") ist eine Insel vulkanischen Ursprungs
und liegt zwischen den französischen Inseln Guadeloupe und
Martinique in der östlichen Karibik, durchschnittlich auf
15 Grad Nord Breite und 61 Grad West Länge..
 |
Dominica ist die
größte und auch bergigste Insel der "Windward
Islands", mit einer Gesamtfläche von 289.5 Quadratmeilen;
29 Meilen lang und 16 Meilen an der breitesten Stelle. Der
offizielle Name Commonwealth of Dominica wird benutzt, um
nicht mit der Dominikanischen Republik verwechselt zu werden
(Die Postleitzahl 00109-8000 verhindert die Fehlleitung aller
Briefsendungen in die DR). |
Viele der Berge sind
über 3,000', die größten Berge aber sind Morne
Diablotin (4,747') and Morne Trois Pitons (4,600').
Dominica ist berühmt für seinen tropischen Regenwald
und die unzähligen Flüsse und Wasserfälle als Resultat
der vermehrten Regenfälle im Inneren der Insel. Die vulkanische
Herkunft manifestiert sich ansehnlich im Boiling Lake, einer der
größten Kraterseen in der Welt.
Viele kleinere heiße Quellen findet man zusätzlich
über der Insel verteilt, sogar unter Wasser. Dominica bietet
eine spektakuläre Unterwasserszenerie, die Tauchfreunde aus
aller Welt begeistert. "Whale Watching" ist hier das
ganze Jahr über möglich und die Boote der Anbieter sind
noch nie heimgekehrt, ohne Wale und Delfine für Ihre Gäste
gesichtet zu haben.
| Es
gibt einige Reservate auf der Insel. Darunter auch der 17,000
Acker große Morne Trois Pitons National Park. Er ist
anerkannt als "World Heritage Site" und beherbergt
die Mehrzahl von Dominica's Seen und Wasserfällen, eingeschlossen
Emerald Pool, 14 Meilen von Roseau. |
 |
Die Northern Forest
Reserve ist ein weiteres typisches Beispiel für den hiesigen,
dichten Regenwald und ist ebenfalls die Heimat des Dominikanischen
Nationalvogels, der selten gewordene Sisserou Papagei. Der Cabrits
National Park, im Norden von Portsmouth, beherbergt das zum Teil
restaurierte Fort Shirley. Hier gibt es auch ein weiteres Meeresreservat,
zusätzlich zu dem in Scott's Head/Soufriere am süd-westlichen
Zipfel der Insel.
Dominica beherbergt 70,000 Einwohner, 20,000 davon leben in und
um die im Süd- Westen gelegene Hauptstadt Roseau (ausgesprochen
'Ro-zo'). Die Stadt erhielt ihren Namen von französischen
Siedlern nach der gleichnamigen Schilfsorte, die am Roseau Flussufer
wächst (Interessant zu wissen: Roseau in Minnesota erhielt
seinen Namen nach der ein und derselben Schilfsorte).
Die zweitgrößte Stadt ist Portsmouth im Nord-Westen
der Insel. Weitere Städte sind Marigot im Nord-Osten und
Grand Bay im Süden.
Englisch ist die Amtssprache. Man spricht jedoch immer noch kreolisch
(kwéyòl) in den Dörfern. Das führt auf
die oft turbulente Geschichte der Insel zurück, die wechselweise
von England und Frankreich regiert wurde. Bis heute leben in Dominica
noch die Ureinwohner der Karibik, die Caribs. Im Jahre 1903 erhielten
Sie das 3,700 Acker große Carib Territory im Nord-Osten.
Die ungefähre Einwohnerzahl beträgt 3,000.
Waitikubuli, der ursprüngliche Name der Insel stammt aus
der Sprache der Carib Indianer und viele Dörfer der Insel
behalten bzw. wissen ihren karibischen Namen.
Der Eastern Caribbean Dollar ist die hiesige Währung (2.7169
EC$ für 1 US$). Büro- und Geschäftszeiten sind
an normalen Werktagen von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags,
manche Läden schließen am Samstag schon um 13 Uhr.
Auf Dominica's Speisekarten konnte man bis vor kurzem noch lokale
Gerichte wie Agouti, Krabben, Süßwasserkrabben und
Crapaud (Kröten) finden. Jedoch sind alle diese Arten vom
Aussterben bedroht und dürfen neuerdings nur noch zu speziellen
Zeiten angeboten werden. Die Crapauds (Kröten) dürfen
auf Grund einer Hautkrankheit ganz von den Tellern verschwinden.
Leider verhindern die staatlichen Auflagen immer noch nicht das
beliebte private "Jagen" der Inselbewohner.
Andere wichtige Regulationen
für Besucher sind die Ein- und Ausfuhr von Früchten,
Gemüse und Blumen. Man braucht hierfür Lizenzen. Der
Korallenverkauf ist verboten. Bitte widerstehen sie den vereinzelten
Angeboten der Straßenverkäufer, um Ärger mit den
Behörden auszuschließen.
|
Seit dem 1.
Juni 1997 wird für alle Parkanlagen ein Entgelt zur
Instandhaltung verlangt:
| Site
Pass |
US$2 |
| Day
Pass |
US$5 |
| Weekly
Pass |
US$10 |
Bitte erhalten
Sie dieses von Ihrem Schiffsagenten, Tour Operator oder
auch direkt vor Ort.
|
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Roseau und Umgebung
| Viele Plätze
in und um Roseau sind erwähnenswert. Das Museum ist klein
aber informative. Sie finden es gegenüber dem Cruiseschiff
Anleger im alten Postgebäude der Stadt. Dahinter befindet
sich der alte Markt, Old Market. Hier wurde einst der Sklavenhandel
betrieben. Heutzutage findet man dort Andenken und lokale
Handarbeit. |
 |
Der neue Markt oder
New Market, am anderen Ende der Uferpromenade, ist am Samstagmorgen
am lebhaftesten (ist aber auch unter der Woche in Betrieb). Eine
atemberaubende Vielfalt von Früchten, Gemüse und Blumen
kann das Auge bestaunen. Erfrischen Sie sich mit Kokonußwasser
für 1 Dollar und versuchen Sie sich im Handel mit den Marktfrauen.
Gute Preise erzielt man kurz vor Feierabend.
Der zerquetschte Bus im Botanischen Garden ist ein stiller Zeuge
der Kraft des Hurricane David (1979), aber auch der Regeneration
der Natur (der Baum wächst weiter, allerdings horizontal).
In einem Vogelhaus kann man Dominicas Papageien Arten besichtigen.
 |
Einen schönen
Aussichtspunkt über die Stadt findet man oberhalb des
Botanischen Gartens. Morne Bruce erreicht man über einen
Pfad durch ein kleines Tor im östlichen Teil des Gartens.
Orientieren Sie sich an dem von unten zu sehendem Denkmal. |
Wenn Sie den Garten
durch das westliche Tor verlassen, so erreichen Sie "Tropicrafts".
Hier können Sie sich nach lokaler Handwerksarbeit umsehen.
Zur rechten liegt die Römisch Katholische Kathedrale.
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Der Norden
Portsmouth ist die
zweitgrößte Stadt und liegt im Nord-Westen der Insel
an der Prince Rupert Bucht.
 |
The Cabrits ist
eine der Haupattraktionen in Portsmouth. Besuchen Sie die
Überreste des Fort Shirley. Neben den alten Gemäuern
gibt es noch einige Kanonen zu besichtigen, die noch heute
eindrucksvoll auf die historischen Geschehnisse hinweisen.
|
Ebenfalls erwähnenswert
ist der Indian River. Eine Fahrt in einem der bunten Boote in
die Mangrovenwälder ist genau das Richtige für Naturliebhaber.
In Portsmouth hat sich die Ross University Medical School niedergelassen,
auf deren Campus man in den kleinen Snackettes zur Mittagszeit
etwas für jeden Geschmack findet.
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Im Süden
Ungefähr eine
Meile nach dem Fischerort Pointe Michel, kurz bevor die Straße
die Küste verlässt und in waldiges Gebiet eindringt,
gibt es einen Pfad zu einem steinigen Strand. Am Ende des Strandes
findet man unter Wasser Champagne. Beim Schnorcheln entdeckt man
tausende von Luftbläschen, die an die Oberfläche steigen.
Dieses Naturschauspiel wird durch die unterirdische vulkanische
Aktivität ausgelöst.
Am südlichen Ende der Insel findet man die beiden Dörfer
Soufriere und Scotts Head. Beide Dörfer haben sehr schöne
Buchten. In Scotts Head treffen sich der Atlantik und die karibische
See auf eindrucksvolle Weise auf der schmalen Landzunge zu den
Ruinen des Fort Cachacou. Jenes war ein strategisch wichtiger
Posten im Kampf um die Insel zwischen England und Frankreich im
Jahre 1778 und 1805. Bei klarem Wetter sieht man nicht nur einen
großen Teil der Westküste, sondern auch die Nachbarinsel
Martinique in der Ferne.
| Soufriere beherbergt
viele Sulphur Quellen. Eine Aussicht über die gesamte
Bucht hat man vom Dorf Gallion oberhalb von Soufriere. |
 |
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Anreise
Dominicas
Hauptflughafen ist Melville Hall (DOM, 4,900') im Nord-Osten
(38 Meilen von Roseau). Weniger oft kann man Canefield anfliegen
(DCF, Landebahn von 2,600') im Süd-Westen (3 Meilen von
Roseau).
Abreisesteuern
werden wie folgt berechnet:
| Dominica
Residenten |
EC$45.00 |
| Non-CARICOM
Residenten |
EC$55.00 |
Raten
können sich ändern. Bitte erkundigen Sie sich vor Abflug
Von
der USA fliegt American Eagle direkt nach Melville Hall über
San Juan. American Airlines fliegt nach Antigua. Von Antigua,
Barbados und St. Lucia bieten die regionalen Linien LIAT &
Caribbean Star Verbindungen nach Melville Hall. British Airways
fliegt ebenfalls nach Antigua, St. Lucia und Barbados. Air France
verbindet via Martinique und Guadeloupe.
Tip:
Den besten Ausblick auf die Insel haben Sie auf der rechten
Seite des Flugzeuges (z.B. von St. Lucia), wenn Sie Canefield
anfliegen . Anreisende vom Süden (Antigua) sitzen besser
links. Wenn Sie über Melville Hall Airport ankommen, verhält
es sich genau anders herum.
TAXI Preise
vom Flughafen
Melville Hall - Roseau US$16.00
Melville Hall -Portsmouth US$12.00
Canefield Airport - Roseau US$8.00
Canefield Airport -Portsmouth US$43.00
Alle Preise ohne absolute Gewähr
|
Es gibt drei Haupthäfen.
Woodbridge Bay ist eine Meile nördlich von Roseau; Roseau
Ferry Terminal und Cruise Ship Berth sind direkt an der Bayfront
von Roseau, also in Reichweite aller Geschäfte und Restaurants.
Cruise Schiffe halten auch manchmal in Cabrits, nahe Portsmouth.
Es gibt zwei Fährgesellschaften,
die Dominica mit den benachbarten französischen Inseln und
St. Lucia regelmäßig verbinden: L'Express Des Iles
und Caribbean Express
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Einreiseanforderungen
Ein
gültiger Reisepass und eine Rückfahrkarte sind bei
einem Aufenthalt von mehr als 21 Tagen gefordert.
Wetter
Der Niederschlag in
Dominica variiert von 50 inches an der Küste bis zu über
300 inches im Inneren Trockenzeit: Januar und Juni, Regenzeit:
August bis Oktober. Die Hurrikanzeit erreicht Ihren Höhepunkt
im August / September.
| Durchschn.
Temperatur |
| Maximum |
29.6
Celcius |
| Minimum |
24.2
Celcius |
|
| Durchschn.
Niederschlag im Monat (mm) |
| Marigot |
248.1 |
| Canefield |
126.8 |
|
| Durchschn.
Sonnenschein pro Tag: |
7.4
hours |
|
| Feuchtester/Trockenster
Monat (mm) |
| |
Feuchtester |
Trockenster |
| Roseau
1994 |
Sep
(374) |
Mar
(22.5) |
| 1995 |
Aug
(545) |
Mar
(42) |
| Portsmouth
1994 |
Sep
(529) |
May
(38.5) |
| 1995 |
Nov
(918) |
May
(45) |
| Petite
Coulibri 1994 |
Sep
(361) |
Mar
(40.6) |
| 1995 |
Aug
(489) |
Jun
(44) |
| Vielle
Case 1994 |
Sep
(573) |
Jun
(102) |
| 1995 |
Aug
(584) |
May
(38) |
|
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Verschiedenes
Elektrizität
ist 220/240 Volt
Wasser ist sicher und kann getrunken werden
Öffentliche Transportmittel gibt es in Form von Minibussen
(Nummernschild fängt mit 'H' an); der Old Market in Roseau
ist Abfahrtspunkt für Busse nach Süden; die West Brücke
für Busse nach Norden. Die Kosten sind von der Regierung
offiziell reguliert:
| Bus
Preise (EC$) von Roseau nach: |
| Calibishie |
$9.50 |
| Canefield |
$2.00 |
| Carib
Territory |
$9.50 |
| Grand
Bay |
$4.50 |
| Laudat |
$3.50 |
| Loubiere |
$2.00 |
| Marigot |
$9.50 |
| Pointe
Michel |
$2.00 |
| Portsmouth |
$8.00 |
| Scott's
Head |
$4.00 |
| Trafalgar |
$2.75 |
Distanz zu einigen Städten
| von |
nach |
Miles
|
Km.
|
| Roseau |
Antigua |
156
|
251
|
| |
Bridgetown,
Barbados |
167
|
268
|
| |
San Juan,
PR |
409
|
659
|
| |
Caracas,
Venezuela |
508
|
817
|
| |
Miami,
FL |
1447
|
2329
|
| |
New York,
NY |
1932
|
3109
|
| |
Toronto,
Canada |
2253
|
3626
|
| |
London,
UK |
4170
|
6710
|
| |
Paris,
France |
4238
|
6821
|
| |
Zurich,
Switzerland |
4510
|
7258
|
| |
Nairobi,
Kenya |
6770
|
10895
|
| |
Beijing,
China |
8649
|
13919
|
| |
Sydney,
Australia |
10044
|
16163
|
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